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Klagenfurt-St.Theresia Adresse: 9020
Klagenfurt Tel.Nr: :0043 / 0463 /
42244 |
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ZUR GESCHICHTE DER PFARRE UND DER PFARRKIRCHE
Die Stadtpfarre St.Theresia ging aus einer Seelsorgestation
hervor, die 1931 im Elblhof auf der Heide errichtet wurde. Der Gutshof
lag damals noch vor der Stadt. Am 12. Dezember 1930 wurde das Anwesen von der
Familie Orsini-Rosenberg dem Knabenseminar Marianum veräußert. Schon
Ende Mai 1931 ersuchte die 1889 in Wien ins Leben gerufene "Kongregation
für die christlichen Arbeiter vom Hl. Josef Calasanz" das Gurker fürstbischöfliche
Ordinariat, ihr die Seelsorge "auf der Heide" zu übertragen.
Da kein Sakralbau vorhanden war, hatte man begonnen, einen Rinderstall zu einer
Notkirche umzugestalten. Am 21. Juni 1931 wurde sie in Benützung genommen.
Am 21.August 1931 trat der Orden schließlich an die Kärntner Landesregierung
mit dem Ersuchen heran, ihre Niederlassung in Klagenfurt zu genehmigen. Die
Betreuung der Seelsorgestation "an der Theresien-Kirche auf der Heide"
übernahmen im Herbst 1931 ein Priester und ein Laienbruder. In einem Flugblatt,
das u. a. die Errichtung eines Kinderhortes und eines Kindergartens ankündigte,
stellten sich die Calasantiner der Bevölkerung vor. Es konnte ein Kinderheim
erstehen, täglich wurden über 100 Kinder pädagogisch betreut
und ausgespeist. Jeden Winter bekamen gegen 200 Familien Lebensmittel und Brennmaterial.
Durch Adaptierungsarbeiten wurde auch ein Theatersaal geschaffen.
Die Jahre des Krieges (1938-45) gingen nicht spurlos vorüber: Im Frühjahr
1938 wurde der Theatersaal beschlagnahmt. Bei einem Luftangriff wurde am 14.
April 1945 die Kirche beschädigt. Nach Ende des Krieges mussten Kindergarten
und Pfarrsaal der englischen Besatzungsmacht überlassen werden.
Ab 1. Jänner 1938 wurde die Seelsorgestation St.Theresia
auf der Heide auch eine eigene Pfarre. Taufen, Trauungen und Begräbnisse
wurden nun für alle, die den neuen Pfarrsprengel bewohnten, in der St.Theresien-Kirche
gehalten.
Die Ordensgemeinschaft der Oblaten von Franz von Sales, die 43 Jahre (bis 2003)
die Pfarre betreuten übernahmen am 1.9.1960 die Seelsorge in St.Theresia.
Im Jahr 1966 wurde die Bezeichnung der Pfarre von "St.Theresia auf der
Heide" auf "St.Theresia in Klagenfurt" geändert. 1966 erfolgte
auch der Spatenstich für den Neubau der Pfarrkirche nach Plänen von
Architekt Adolf Bucher. Die Einweihung der jetzigen Kirche
war am 3.11.1968. Es handelt sich um einen von Norden nach Süden
orientierten, nach Süden sich verbreitenden Bau mit gestuftem Satteldach
und erhöhtem zeltartigem Altarraum. (Schutzmantelsymbol). Der freistehende
Glockenturm ist aus Sichtbeton, im Glockenbereich mit Eternitlamellen. Im Inneren
der Kirche befindet sich ein großes Hängekreuz. Die übrige Kirchenausstattung
ist von Werner Lössl (1969). Die Glasgemälde stammen von Giselbert
Hoke (1969).Die Kirche ist der Hl. Theresia von Lisieux geweiht.
Am 14.September 1980 weiht Abt Bruno Rader 3 neue Kirchenglocken. (die Glocke
der Hl.Theresia, des HL.Franz von Sales und der Hl.Familie)
Der Pfarrhof wurde 1990 saniert (Kanzlei), ebenso der Glockenturm (Glockenstube).
1991 wurde der Kreuzweg in der Kirche eingeweiht (gestaltet von Eva Maria Siller).
1997 wurde die Fassade des Pfarrhofes saniert, die Fenster ausgetauscht und
der Pfarrkindergarten umgebaut sowie auf vier Gruppen erweitert.
Für Veranstaltungen, Zusammenkünfte und Feiern wurde 1998 ein neuer
Pfarrsaal geschaffen, der am 29.11.1998 eingeweiht wurde. Der moderne Holzbau
wurde von Architektin Mag. Eva Rubin geplant und durch Baumeister Ing. Gert
Wulz errichtet.