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Kirchen der Pfarre Launsdorf
Die Kirche Launsdorf (Maria Himmelfahrt)
ist erstmals 1303 erwähnt. Möglicherweise anstelle einer alten
Martinskirche aus dem 12.Jhd. errichtet. In der baroken westlichen Vorlaube
spätgotische Holzdecke mit bemalter Flachschnitzerei um 1520-25.
Wandmalerein im Chorturm aus dem 15.Jh: Christus in der Mandorla; Evangelistensymbole,
Hl.Paulus, Opfer Kain und Abels. Am Hochaltar drei spätgotische
Schnitzfiguren: Madonna (1440) Hl.Katharina und Hl.Barbara (15 Jh).
Die Seitenaltäre aus dem 17 Jh. stellen das Abendmahl und die Hl.Margareta
dar. Die spätbarocke Orgel wurde nach 1800 umgebaut. Der gotische
Turm (im Glockengeschoß) hat einen barocken Helm mit Laterne und
Zwiebelkrönung und wurde 1950 erneuert. (Glocke: 1662) Die Dächer
sind mit Steinschindeln gedeckt.
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St.Sebastian: Erstmals
1261 erwähnt. Stattlicher spätgotischer Saalbau. (15.Jh) Kreuzgewölbte
Kapelle mit Gruft des Michael v.Bugelsheim (+1688) Spätgotischer
Taufstein und Steinkanzel (16Jh). Der Hochaltar ist ein baroker Umgangsaltar
(1719). Die Schnitzfiguren werden Michael Pacher zugeschrieben. Hl.Sebastian,
Hl.Georg, Hl.Papst Pochus, Hl.Florian. Auszug: Marienkrönung und
Heilige. Aus der gleichen Schule: Madonnenstatue (um 1720), Schmerzensmann
und Schmerzhafte Muttergottes am Triumphbogen. Kruzifix aus dem Jahr
1720.An der Westempore eine bar. und eine spätg.Sebastiansfigur
(15Jh)
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Die Kirche Gösseling:
Urkundlich erwähnt und vollendet 1534 war sie ursprünglich
Pfarrkirche. 1972 wurde sie restauriert. 3jochiges Langhaus. Barocker
Hochaltar um 1725 mit Opfergangsportalen und Altarfiguren: Hl.Michael,
Hl.Barbara, Hl.Matthäus, Hl.Notburga, Hl.Isidor. Der linke Seitenaltar
(Marienaltar) ist aus dem 17.Jahrhundert und 1753 ergänzt. Der
linke Seitenaltar (1660) zeigt die Steinigung des Hl.Stephanus.
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Filialkirche St.Martin:
Urkundlich erstmals erwähnt 1261. Spätromanischer Bau des
13.Jhs. Mächtiger spätgotischer Turm mit Steinplattldach.
Derzeit (2002) wird der Turm renoviert. Die barocken Schnitzaltäre
sind aus den Jahren 1660-70, der Hochaltar aus dem Jahr 1668.
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